Stell Dir vor, Du sitzt im Reservemanagement einer Zentralbank. Vor Dir liegt das Geld, das ein ganzes Land absichern soll. Du dürftest Anleihen kaufen, Aktien, Fremdwährungen, alles, was die Finanzwelt anbietet. Und trotzdem unterschreibst Du, Jahr für Jahr, dieselbe Order: Gold.
Genau das passiert gerade: Zentralbanken kaufen Gold, Jahr für Jahr. Vier Jahre in Folge haben sie im Schnitt rund 1.000 Tonnen gekauft, doppelt so viel wie im Jahrzehnt davor.[1][4] Wer diese Zahlen liest, stellt sich dieselben Fragen, die auch Dir gerade durch den Kopf gehen.
Haben die keine Ahnung, was sie tun? Wissen sie nicht, wohin mit dem Geld? Ist ihnen langweilig? Oder wissen sie einfach ein bisschen mehr als wir da draußen?
Am Ende dieses Beitrags kennst Du die Zahlen, die in kaum einem Ratgeber stehen, die Geschichte eines G7-Landes, das 1999 sein Gold verkaufte, und die drei Gründe, die die Zentralbanken in ihren eigenen Umfragen nennen. Und Du kennst die Frage, die Du Dir danach selbst stellen solltest. Stand der Quellen: Oktober 2026.
Das Wichtigste zu den Zentralbank-Käufen in Kürze
- 2025 kauften die Zentralbanken netto 863 Tonnen Gold, 2024 waren es 1.092 Tonnen. Im Schnitt der Jahre 2010 bis 2021 lag der Wert bei 473 Tonnen.[1]
- 2022 bis 2025 summieren sich die Käufe auf rund 4.070 Tonnen. Seit 2010 sind Zentralbanken überhaupt erst wieder Netto-Käufer.[1][2]
- Mehr als die Hälfte der Käufe 2025 (57 Prozent) wurde nicht sofort gemeldet. Die Zahlen, die Du liest, sind eher die Untergrenze.[1]
- 1999 verkaufte Großbritannien 395 Tonnen Gold für rund 3,5 Milliarden Dollar, bei einem Preis unter 300 Dollar je Unze. Heute wäre diese Menge rund 47 Milliarden Euro wert (eigene Rechnung).[6][7][8]
- In der Umfrage des World Gold Council 2026 will ein Rekordwert von 45 Prozent der befragten Zentralbanken die eigenen Goldbestände aufstocken, nur 1 Prozent will sie verringern.[4]
- Gold machte Ende 2025 laut EZB-Bericht rund 27 Prozent der weltweiten Währungsreserven aus, US-Staatsanleihen 22 Prozent.[9]
- Polens Zentralbank hält 28 Prozent ihrer Reserven in Gold und peilt 30 Prozent an. Deine Frage: Wie viel Prozent Deines Vermögens liegen in Edelmetallen?[1]
- Auch 2026 gibt es Schwankungen: Das erste Quartal war schwach, das zweite mit 289 Tonnen ein Rekord für ein zweites Quartal.[3]
Zentralbanken kaufen Gold: Vier Jahre in Folge rund 1.000 Tonnen
Beginnen wir mit dem, was sich nicht wegdiskutieren lässt. Der World Gold Council zählt seit 2010, als die Zentralbanken zum ersten Mal wieder Netto-Käufer wurden. Von 2010 bis 2021 kauften sie im Schnitt 473 Tonnen pro Jahr.[1] Dann kam der Sprung.
Zentralbank-Käufe von Gold (Netto, Tonnen pro Jahr, Balkenlängen maßstabsgetreu)
Durchschnitt 2010 bis 2021 · 473 Tonnen · pro Jahr
2022 · 1.082 Tonnen · Netto-Käufe
2023 · 1.037 Tonnen · Netto-Käufe
2024 · 1.092 Tonnen · Netto-Käufe
2025 · 863 Tonnen · Netto-Käufe
1. Halbjahr 2026 · 345 Tonnen · bisher
Netto-Käufe der Zentralbanken in Tonnen (Quelle: World Gold Council, Gold Demand Trends).
2025 waren es 863 Tonnen. Das sind 21 Prozent weniger als 2024, aber immer noch fast das Doppelte des Durchschnitts der Jahre davor.[1] Rechnest Du die vier Jahre von 2022 bis 2025 zusammen, kommst Du auf rund 4.070 Tonnen.[1][2]
Wer kauft am meisten? Die Polnische Nationalbank war 2025 mit 102 Tonnen der größte Käufer und hält inzwischen 550 Tonnen, Mitte 2026 waren es 632 Tonnen. Danach folgen Kasachstan (57 Tonnen), Brasilien (43 Tonnen), China (27 Tonnen) und die Türkei (27 Tonnen).[1][3] Chinas Zentralbank meldet offiziell 2.346 Tonnen, Gold macht dort knapp 9 Prozent der Reserven aus.[1][3]
Wichtig: 57 Prozent der Käufe 2025 wurden nicht sofort gemeldet. [1] Die Zahl, die Du in der Zeitung liest, ist nicht das Ende der Geschichte, sondern der Anfang.
Wer so viel kauft und so wenig darüber redet: Wissen diese Käufer etwas, das Du nicht weißt?
Wie war das früher? Als Zentralbanken ihr Gold noch verkauften
Um zu verstehen, was gerade passiert, musst Du in die Vergangenheit schauen. Denn bis 2010 war es genau umgekehrt: Zentralbanken verkauften Gold, und zwar planmäßig.
Am 26. September 1999 unterschrieben 15 Zentralbanken, darunter die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank, die Schweizerische Nationalbank und die Bank of England, das Washingtoner Goldabkommen. Es begrenzte ihre Goldverkäufe auf etwa 400 Tonnen pro Jahr und 2.000 Tonnen in fünf Jahren.[5] Eine Obergrenze fürs Verkaufen. Stell Dir das heute vor.
Von der Verkaufsbegrenzung 1999 zu Rekordkäufen seit 2022 (Quellen: EZB, World Gold Council).
Die Geschichte, die in Großbritannien bis heute wehtut
Im selben Jahr begann die britische Regierung, Gold zu verkaufen. Zwischen Juli 1999 und März 2002 versteigerte die Bank of England im Auftrag des Finanzministeriums in 17 Auktionen rund 395 Tonnen Gold. Der Erlös: etwa 3,5 Milliarden Dollar, angelegt in Dollar, Euro und Yen.[6] Das Ziel laut Finanzministerium: das Reserveportfolio besser ausbalancieren, mit mehr Fremdwährungen und weniger Gold. Der Goldpreis hatte zuvor von 850 Dollar je Unze im Januar 1980 auf unter 300 Dollar im Durchschnitt seit 1998 nachgegeben.[7]
Rechne selbst nach
395 Tonnen sind rund 12,7 Millionen Unzen. Bei einem Goldpreis von 3.705,85 Euro je Unze (18. Oktober 2026) wären das rund 47 Milliarden Euro. Verkauft wurde für etwa 3,5 Milliarden Dollar.[6][8]
Das ist keine Kritik an einer einzelnen Entscheidung, sondern die Antwort auf die Frage, was passiert, wenn selbst Profis mit Billionen im Rücken im Rückspiegel entscheiden.
Was 395 Tonnen Gold damals brachten und heute wert wären (eigene Rechnung, Goldpreis 3.705,85 Euro je Unze am 18. Oktober 2026).
Damals zählte der Gedanke, dass Fremdwährungen mehr bringen als ein Metall, das keine Zinsen zahlt. Heute kaufen Institutionen wie diese Gold in Rekordmengen. Was hat sich geändert: das Metall oder die Welt?
Und vor 10 und 20 Jahren? Was aus einer Unze Gold wurde
Schau Dir an, was seit damals passiert ist. Ende 2000 kostete eine Unze Gold in Euro 292,79 Euro. Im Oktober 2026 sind es 3.705,85 Euro, das 12,7-Fache. Auf 20 Jahre gesehen stieg Gold in Euro um 680 Prozent, auf zehn Jahre um 222 Prozent.[8]
Zeitraum
Was passiert ist
Quelle
Ende 2000
Eine Unze Gold: 292,79 Euro, UK verkauft Gold, Zentralbanken sind Netto-Verkäufer
gold.de, HM Treasury
Vor 20 Jahren
Seitdem +680 % in Euro
gold.de
Vor 10 Jahren
Eine Unze kostete nur rund ein Drittel des heutigen Preises (+222 % seitdem)
gold.de, eigene Berechnung
2010 bis 2021
Zentralbanken kaufen im Schnitt 473 Tonnen pro Jahr
World Gold Council
2022 bis 2025
Zentralbanken kaufen rund 4.070 Tonnen in vier Jahren
World Gold Council
Oktober 2026
Eine Unze Gold: 3.705,85 Euro
gold.de
Es ist die alte Erfahrung: Wer 2000 auf die Zentralbanken gehört hätte, die ihr Gold verkauften, hätte falsch gelegen. Wer zehn Jahre später auf die gehört hat, die zu kaufen begannen, hätte richtig gelegen. Das ist keine Garantie für die Zukunft, aber es ist eine Frage wert: Wem folgst Du?
Wissen die etwas, das Du nicht weißt? Die Gründe aus ihren eigenen Umfragen
Wir müssen nicht raten. Der World Gold Council befragt seit Jahren die Reserve-Manager der Zentralbanken, ihre Antworten sind öffentlich. Die Umfrage 2026 lief vom 5. Februar bis 19. Mai, 76 Zentralbanken antworteten, so viele wie nie.[4]
- 45 Prozent wollen ihre eigenen Goldbestände in den nächsten zwölf Monaten erhöhen, ein Rekord (2025: 43 Prozent). Nur 1 Prozent plant einen Rückgang.[4]
- 89 Prozent erwarten, dass die weltweiten Goldbestände der Zentralbanken weiter steigen.[4]
- 74 Prozent erwarten, dass der Anteil des US-Dollars an den globalen Reserven in den nächsten fünf Jahren sinkt, während der Goldanteil steigt.[4]
- Als Hauptgründe nennen die Befragten die Wertentwicklung in Krisen (90 Prozent laut Kitco), Diversifikation und den Schutz vor Inflation.[4]
Heißt: Die Käufer wissen sehr genau, was sie tun. Es geht um Krisenfestigkeit, um Streuung und um die Sorge, zu stark von einer einzigen Währung abzuhängen. Das sind exakt die Gedanken, die wir in der Drei-Speichen-Regel für private Vermögen beschrieben haben. Hier steht, warum ein Drittel Edelmetalle für mich das neue Minimum ist
Mein Merksatz dazu: Man kauft Gold nicht, weil man gewinnen will. Man kauft es, weil man nicht verlieren darf.
Gold schlägt US-Staatsanleihen: das neue Bild der Weltreserven
Nach einem EZB-Bericht vom Juni 2026 machte Gold Ende 2025 rund 27 Prozent der weltweiten Währungsreserven aus, US-Staatsanleihen nur noch 22 Prozent.[9] Der World Gold Council spricht davon, dass Gold die US-Staatsanleihen als größte Reserveanlage überholt hat.[4] Fairerweise gehört dazu: Ein Teil dieses Anstiegs liegt am höheren Goldpreis und nicht nur an Käufen. Aber auch das ist eine Aussage über Vermögen: Wer Gold hält, sieht seinen Anteil wachsen.
Und jetzt Du: Was tust Du, wenn selbst die Hüter von Währungen den Währungen weniger trauen als einem Metall?
Der Haken: Wird jeden Monat gekauft? Was 2026 wirklich zeigt
Wir wollen Dir nichts vormachen. Das erste Halbjahr 2026 war mit 345 Tonnen der schwächste Start seit 2022. Das erste Quartal wurde auf nur 57 Tonnen korrigiert, weil Russland, die Türkei und Aserbaidschan verkauften. Im zweiten Quartal kehrte sich das um: 289 Tonnen, ein Rekord für ein zweites Quartal.[3]
Quartal 2026
Netto-Käufe
Wichtigste Bewegungen
1. Quartal
57 Tonnen (korrigiert)
Verkäufe aus der Türkei, Russland, Aserbaidschan
2. Quartal
289 Tonnen (Rekord für ein 2. Quartal)
Polen +51 t, China +33 t, Usbekistan +16 t, Kasachstan +15 t; Russland −22 t, Türkei −4 t
1. Halbjahr
345 Tonnen
schwächster Start seit 2022
Der World Gold Council fasst es so zusammen: Die Nachfrage der Zentralbanken bleibt breit und stabil, aber ungleichmäßig. Die strategische Begründung für Gold steht weiter.[3] Gekauft wird mit Blick auf Jahrzehnte, nicht auf den nächsten Monat.
Polen kaufte 2025 trotz hoher Preise 102 Tonnen. Dort wartet niemand auf den perfekten Zeitpunkt, dort arbeitet man auf eine Zielquote hin. [1]
Deutschlands Gold: Warum gut ein Drittel in New York liegt
Und die Bundesbank? Sie hält rund 3.350 Tonnen Gold. Etwa die Hälfte liegt in Frankfurt, gut ein Drittel bei der Federal Reserve in New York, der Rest in London.[10] Immer wieder wird diskutiert, ob das Gold in New York gut aufgehoben ist.
Wenn schon eine Zentralbank sich fragen lassen muss, wo ihr Gold liegt und wer im Zweifel Zugriff hat: Wo liegt Deines? Zu Hause im Safe? Im Bankschließfach? Oder an einem Ort, an dem Du jederzeit Zugriff hast und kein Dritter?
Kleine Mengen kannst Du zu Hause aufbewahren. Große Mengen gehören für mich weder ins Wohnzimmer noch ins Bankschließfach, sondern in ein Zollfreilager. Warum, erkläre ich Dir in einem eigenen Beitrag.
Vom Reservemanager zu Dir: Drei Fragen für Dein Vermögen
Was machst Du jetzt mit diesem Wissen? Lass uns das Kopfkino einschalten. Stell Dir vor, es ist 2036. Du blätterst durch Dein Depot. Dein Vermögen steckt in zwei, vielleicht drei Körben: Immobilien, Aktien, Bargeld. Die Zentralbanken, die Du in diesem Beitrag kennengelernt hast, haben ihr Gold in diesen zehn Jahren behalten und nachgekauft. Was würdest Du in dem Moment denken?
Frage 1: Wie viel Prozent Deines Vermögens liegt in Edelmetallen?
Polens Zentralbank hält 28 Prozent ihrer Reserven in Gold und strebt 30 Prozent an.[1] Die Drei-Speichen-Regel sieht ein Drittel vor. Und bei Dir? Zwei Prozent? Fünf? Null?
Frage 2: Was passiert, wenn Deine Währung das Vertrauen verliert?
74 Prozent der befragten Zentralbanken erwarten einen sinkenden Dollar-Anteil in den Reserven.[4] Du hältst vermutlich Euro. Wie viel davon ist Dein Schutzschild?
Frage 3: Wer hat Zugriff auf Dein Gold?
Es ist ein Unterschied, ob Gold in Deinem Besitz ist oder in einem Papier-Versprechen steckt. Physisch, in Deinem Eigentum, an einem Ort mit Zugriff. Wo liegt Deins?
Stell Dir diese drei Fragen ruhig noch einmal und schreibe die Antworten auf. Du musst niemandem zeigen, was Du aufschreibst. Aber Du wirst sehen: Schon das Aufschreiben ändert, wie Du über Dein Vermögen nachdenkst.
Und wenn Du Gold und Silber kombinierst, kannst Du Deine Menge sogar vermehren, ohne neues Geld einzusetzen. Wie das geht, habe ich im Beitrag Ratio-Handel erklärt beschrieben.
Häufige Fragen zu den Zentralbank-Käufen
Wie viel Gold kaufen die Zentralbanken?
Welche Länder kaufen am meisten Gold?
Warum kaufen Zentralbanken Gold?
Als Gründe nennen sie die Wertentwicklung in Krisen, Diversifikation und den Schutz vor Inflation. 74 Prozent der Befragten erwarten, dass der Dollar-Anteil an den Reserven in fünf Jahren sinkt.[4]
Wer verkauft Gold?
Wie viel Gold hat die Bundesbank?
Rund 3.350 Tonnen, etwa die Hälfte in Frankfurt und gut ein Drittel bei der Federal Reserve in New York.[10]
Wie viel Gold hatte Großbritannien verkauft und was wäre es heute wert?
Steigt der Goldpreis, wenn Zentralbanken kaufen?
Zentralbank-Käufe sind ein Einflussfaktor unter mehreren. Der World Gold Council stellte 2025 fest, dass hohe Preise die Käufer vorsichtiger machen. Das ist keine Prognose, sondern eine Beobachtung.[1]
Was bedeutet das für Privatanleger?
Es bestätigt für mich die Haltung, Gold nicht als Randnotiz zu behandeln, sondern als eigene Säule im Vermögen. Die Zentralbanken zeigen, wie ernst große Institutionen Währungs- und Klumpenrisiken nehmen. Wie viel für Dich passt, hängt von Deiner Situation ab.
Kaufen Zentralbanken auch Silber?
Gold dominiert die Reserven, Silber spielt als Reservemetall kaum eine Rolle. Wer beide Metalle kombiniert, kann über die Gold-Silber-Ratio mehr Unzen aufbauen. Mehr dazu im Beitrag zur Gold-Silber-Ratio.
Ist Gold jetzt zu teuer?
Die Zentralbanken fragen nicht nach dem perfekten Zeitpunkt, sie bauen Quoten auf. Auch für Dich zählt weniger der Tag des Kaufs als der Anteil am Vermögen und die Lagerung.[1]
Fazit: Wer das Geld herstellt, kauft Gold. Was machst Du?
Die Zentralbanken kaufen Gold, weil sie wissen, wie schnell sich das Vertrauen in Währungen ändern kann. Sie taten es nicht immer: 1999 verkauften sie, zu Preisen unter 300 Dollar je Unze. Heute kaufen sie so viel wie seit Jahrzehnten nicht.[1][5][6]
Sind sie klüger als wir? Das müssen wir nicht entscheiden. Aber wir dürfen uns fragen, warum so viele von ihnen dieselbe Entscheidung treffen. Und Du? Kannst Du es Dir heute noch leisten, 80 oder 90 Prozent Deines Vermögens in Anlagen zu halten, die die nächste Krise womöglich nicht überleben?
Die Frage ist nicht, ob Du Gold kaufen kannst. Die Frage ist, ob Du Dir leisten kannst, dort zu stehen, wo die Zentralbanken nicht mehr stehen.
Der nächste Schritt: Vom Wissen zur eigenen Struktur
Du hast die Zahlen, die Geschichte und die Fragen. Jetzt kommt der Teil, der nur Dir gehört: Wie sieht Deine Struktur aus, welcher Anteil passt zu Dir, wo lagerst Du, und wann tauschst Du Gold gegen Silber?
Das lässt sich nicht pauschal in einem Blogartikel beantworten, sondern nur mit Blick auf Deine Situation.
Wenn Du Deinen Weg in Ruhe einordnen möchtest, kannst Du Dir mein kostenfreies Webinar zur Gold-Silber-Strategie ansehen oder ein persönliches Strategiegespräch vereinbaren.
Quellen und weiterführende Informationen
[1] Zentralbank-Käufe 2025, Verkäufer, Käufer, Reserveanteile und nicht gemeldete Käufe: World Gold Council – Gold Demand Trends Full Year 2025, Central banks.
[2] Netto-Käufe 2022 (1.081,9 Tonnen) und 2023 (1.037,4 Tonnen): World Gold Council – Gold Demand Trends Full Year 2023, Central banks. Die Summe 2022 bis 2025 (rund 4.070 Tonnen) ist eigene Rechnung.
[3] Zentralbank-Käufe 1. Quartal, 2. Quartal und 1. Halbjahr 2026: World Gold Council – Gold Demand Trends Q2 2026, Central banks.
[4] Umfrage unter Zentralbanken (76 Antworten, 5. Februar bis 19. Mai 2026, veröffentlicht 16. Juni 2026): World Gold Council – Central Bank Gold Reserves Survey 2026. [4a] Prozentzahlen zu den Gründen: Kitco – Record 45% of central banks plan to increase gold holdings, WGC survey finds (16. Juni 2026).
[5] Washingtoner Goldabkommen vom 26. September 1999: Europäische Zentralbank – Statement on gold.
[6] Verkauf von 395 Tonnen britischem Gold 1999 bis 2002, 17 Auktionen, Erlös rund 3,5 Mrd. Dollar: GOV.UK – The sale of part of the UK gold reserves 1999–2002.
[7] Begründung des Verkaufs und Goldpreis (850 Dollar im Januar 1980, unter 300 Dollar seit 1998): HM Treasury – Antwort auf Informationsfreiheitsanfrage FOI2019/01985, 4. März 2019.
[8] Goldpreis in Euro, Jahreswerte, 10- und 20-Jahres-Entwicklung und aktueller Preis (Abruf 18. Oktober 2026), Rechnungen eigene Berechnung: GOLD.DE – Goldpreis Entwicklung.
[9] Goldanteil an den weltweiten Währungsreserven Ende 2025: Börse Express – Gold: EZB dokumentiert 27-Prozent-Anteil an Reserven (16. Juni 2026), nach dem EZB-Bericht zur internationalen Rolle des Euro vom Juni 2026.
[10] Goldreserven und Lagerorte der Bundesbank (Stand 12. März 2026): Sparkasse – Wo Deutschlands Gold lagert.
Die Einordnung, dass Zentralbank-Käufe für Privatanleger ein Grund sind, Edelmetalle als eigene Säule zu halten, sowie die Hinweise zu Lagerung und Zollfreilager beruhen auf meiner persönlichen Analyse und Erfahrung. Vergangene Entwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft. Abrufdatum der Quellen: 19. Oktober 2026.
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